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Pflanztipps für Gemüse

  • #0 Two Wolves 06.08.2011
    Nützliche Tipps für das möglichst einfache und naturnahe Pflanzen von Gemüse, im Sinne der Permakultur.
  • #1 Two Wolves 06.08.2011  
    Man kann Kartoffeln so nehmen, wie man sie auf dem Markt kauft, und in den Boden setzen, das geht. Man kann sie aber auch vorher etwas bearbeiten, wie in dem Video gezeigt. Das beste ist, bei der Ernte die kleinsten Kartoffeln, die etwa 1 - 2 cm gross sind, im Boden drin zu lassen - das gibt im Folgejahr wieder viele grosse Kartoffeln.

  • #2 Two Wolves 11.08.2011  
    Kohlpflanzen treiben im zweiten Jahr aus, bilden Blüten und danach Samen. Die Samen lassen sich 10 Jahre lang lagern. Karotten blühen auch im zweiten Jahr, lassen sich auch lange lagern. Salat schiesst hoch, bildet Blüten, Samen, und eine solche Pusteblume gibt man in ein Glas und bringt das im Frühjahr wieder aus, ohne Probleme. Radieschen blühen auch erst im zweiten Jahr.
  • #3 Two Wolves 11.08.2011  
    Zucchini lässt man richtig gross werden (Monsterzucchini) und nimmt dann die Samen heraus. Bei einem Kürbis hat man so viele Samen, die kann man gar nicht alle brauchen.
  • #4 Heliodator 02.10.2011  
    Topinambur zur Krisenbewältigung: 'Ein Sonnenblumengewächs, welches Knollen bildet, mit denen man alles machen kann was man mit Kartoffeln auch an Speisen kennt. VORTEIL: Die Topinambur brauchen nicht geerntet zu werden, sondern bleiben bis zum Verzehr in der Erde und sind damit vor Plünderern gut geschützt. Sie sind unanfällig gegen Schädlinge und vermehren sich von selbst unkrautartig, da man nie alle Knollen aus dem Boden bringt. Kann man jetzt kaufen und im Frühjahr setzen und dann einfach vergessen, den Rest erledigt die Natur.' - hartgeld.com

    'Ich habe seit 5 Jahren 3 verschiedene Sorten im Garten stehen und auch brachliegende Nachbargrundstücke damit bereits "veredelt". Ein paar relevante Infos zu dieser Planze: 1. Wenn man die Topis jetzt kauft, gehören diese sofort in die Erde! 2. Topis sind nur sehr schwer zu lagern (am besten in einer Kiste mit feuchtem Sand oder einer Erdmiete) - wenn man das nicht richtig macht, sind die Knollen binnen weniger Tage verfault. 3. Topinambur gehören direkt aus der Erde (oder der Erdmiete/Sandkiste) auf den Teller - nach 2 Tagen Lagerung - auch im Kühlschrank - taugen sie nicht mehr viel, nach 5-6 Tagen sind sie völlig dahin. Die Topis fallen zwar den meisten humanen Plünderern nicht zum Opfer, wohl aber den Plünderern der Gattung Sus scrofa - gemeinhin als Wildschwein bekannt. Die Säue finden im Schnitt etwa 90% der Knollen, wenn man sie gewähren lässt. Allerdings winkt hier im Fall der Fälle ein schöner Braten, den man in aller Ruhe im Garten hinter dem eigenen Haus erlegen kann. Wenn man kann...'
  • #5 Heliodator 09.11.2011  
    Knoblauch pflanzen: Das geht auch jetzt noch, an den meisten Orten, anfang November. Einfach Knoblauchzehen in Löcher im Boden stecken, 2 bis 3 Zentimeter tief, und wieder mit Erde bedecken. Nächstes Jahr im Juni oder Juli kannst Du dann ernten.
  • #6 Heliodator 11.12.2011  
    Frisch gepflückte Äpfel sollte man noch 3 Tage draußen stehen lassen (natürlich geschützt, dass sie nicht nass werden). Dann halten sie im Winter viel besser.
  • #7 Heliodator 19.12.2011  
    Rhabarber: Die Oxalsäure, auch Kleesäure, ist im Rhabarber vorwiegend in den Blättern enthalten. Die Oxalsäure in den Stengeln gilt in der Regel als unbedenklich, erst ab Mitte bis Ende Juni steigt der Oxalgehalt über ein gesundes Mittelmaß und verhindert Verzehrbarkeit. Die Oxalsäure ist im rohen sowie im gekochten Zustand ein Kalziumräuber. Das reduziert die Oxalsäure:Den Rhabarber immer kochen oder blanchieren und das Wasser weggießen. (Leider gehen auch Vitamine und Mineralstoffe dabei verloren.) Es bietet sich an, ihn mit kalziumreichen Lebensmitteln zu kombinieren, wie Milch, Joghurt, Quark.

    Beim Verarbeiten von Rhabarber dürfen keine Metallgefässe und auch keine Alufolie verwendet werden. Die Säuren verbinden sich leicht mit Metallen und es können giftige Stoffe entstehen, sowie durch die Verbindung mit Metall Geschmacksveränderungen auftreten. Soll Rhabarber einige Tage gelagert werden, wird er geputzt, eventuell geschält und in ein feuchtes Tuch eingeschlagen und in den Kühlschrank gelegt; dann hält er sich etwa 4 Tage, er darf aber nicht luftdicht abgedeckt sein. Im Tiefkühler kann der kleingeschnittenen Rhabarber problemlos 6 Monate gelagert werden.

    Rhabarber muss immer gesüßt werden, wenn er gekocht wird. Verwenden Sie wenig Wasser, zwei bis drei Esslöffel genügen oft. Rhabarber schmeckt wunderbar in englischen Pies und als Obstkuchenfüllung, vor allem mit Erdbeeren oder Bananen gemischt. Aus püriertem Rhabarber kann man Eiscreme, Sorbets und Mousse herstellen. Zitrusfrüchte und Gewürze bringen sein Aroma besser zur Geltung.
  • #8 Heliodator 26.12.2011  
    Frostharte Salate aus Asien: Mizuna, Pak Choi, Red Giant und Grün im Schnee. Der letztere kann auch Ende Dezember im Freien geerntet werden, er ist bis bis -10 Grad frosthart.
  • #9 Heliodator 10.01.2012  
    Wann der optimale Zeitpunkt zur Tomaten-Aussaat ist, darüber gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Grundsätzlich gilt, Tomaten keimen und wachsen sehr schnell. Wenn man also zu früh mit der Aussaat beginnt, werden die Pflanzen zu groß, so dass es schwierig wird, sie in den kleinen Anzuchttöpfchen bis zur Auspflanzung Mitte Mai mit ausreichend Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Wenn man dagegen zu spät mit der Aussaat beginnt, wird die Zeit zu kurz, um vor dem Herbst noch möglichst viele Tomaten ernten zu können. Wir wählen unter unseren Klimabedingungen meist den 1. März, an dem unsere Tomatensamen in die Anzuchtschalen

    1. Eine Schicht von 3 bis 4 cm Blumenerde in ein geeignetes Aussaatgefäss füllen.

    2. Die Blumenerde vorsichtig anfeuchten. Sie darf nicht tropfnass sein, muss aber durchfeuchtet sein. Gegebenenfalls sollte abgewartet werden, bis die Erde auch wirklich gleichmässig getränkt ist.

    3. Die Tomatensamen werden sortenweise in ein Aussaatgefäss gelegt.

    4. Die ausgelegten Samen werden mit einer Schicht von ca. 1 cm Blumenerde bedeckt.

    5. Auch die nun oben aufliegende Erde wird vorsichtig angefeuchtet. Am besten verwendet man dazu eine handelsübliche Sprühflasche. Wieder ist darauf zu achten, dass die Erde gut feucht, aber nicht nass ist.

    6. Die Anzuchtschale wird nun an einen warmen und hellen Platz gestellt. Die optimale Temperatur liegt bei 20 bis 24 Grad. Damit die Feuchtigkeit nicht zu schnell verdunstet, sind Anzuchtgefässe mit einem durchsichtigen Deckel gut geeignet. Zur Belüftung werden ein paar Löcher in den Deckel geschnitten. Alternativ kann das Gefäss mit einer duchsichtigen Plastikfolie abgedeckt werden, in die ebenfalls ein paar Löcher geschnitten werden. Die Erde ist weiter feucht, aber nicht nass zu halten.

    7. Bereits nach wenigen Tagen sollten sich die ersten Keimlinge zeigen. Das Anzuchtgefäss muss nun an einen kühleren, aber möglichst hellen Platz gestellt werden. Bei zu viel Wärme werden die Pflänzchen zwar lang, sind später aber nicht stabil genug (sie vergeilen).

    8. Etwa am 14. Tag werden die Pflänzchen pikiert, d.h. in einzelne Töpfchen umgesetzt. Dabei sollten die Keimlinge etwas tiefer in die Erde gesetzt werden, als sie vorher waren. Als Substrat wird wieder Blumenerde verwendet.

    9. Sobald die Temperaturen es erlauben, kommen die jungen Pflänzchen tagsüber nach draussen. Dadurch werden sie an kältere Temparaturen gewöhnt und der Wind stärkt den Aufbau der Stengel.

    10. Mitte Mai, wenn nicht mehr mit Frost zu rechnen ist, können die Tomatenpflanzen eingepflanzt werden. Alle Pflänzchen, die bereits eine Grösse von ca. 10 cm erreicht haben, werden an Stäbe gebunden, um ein Umknicken zu verhindern. Nur Busch- und Wildtomaten wachsen ohne diese Hilfe.

    Aus: http://www.tolletomaten.de/
  • #10 Heliodator 06.02.2012  
    Im März können folgende Gemüse ins Freiland gesetzt werden: Karotten, Steckzwiebel, Knoblauch, Erbsen, Bohnen, Spinat, Erdbeeren, etc. Empfindlichere Gemüsesorten wie Gurken, Kohl, Salat, Tomaten und Zucchini sollten in Pflanzschalen ausgesät und nach den Eisheligen im Mai ins Freie gesetzt werden.

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